Madrid: Frederic Wandres‘ Duke of Britain meldet sich zurück im Sport mit klarem Sieg im Grand Prix

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Frederic Wandres hier mit Duke of Britain, Vetcheck WM Herning 2022 (© Pauline von Hardenberg)

Die Weltcup-Etappe von Madrid begann für die Dressurreiter heute mit dem Grand Prix. Am Schluss stand ein Paar an der Spitze, das man gemeinsam zuletzt bei der WM in Herning gesehen hatte: Frederic Wandres und Duke of Britain.

Der 15-jährige britische Hannoveraner Wallach Duke of Britain hatte mit Wandres vor dreieinhalb Monaten im dänischen Herning die drittbeste Leistung des Teams im Grand Prix geliefert und war somit mitverantwortlich für die Mannschaftsbronzemedaille der Deutschen. Aber der Dimaggio-Sohn war danach vor dem Special zurückgezogen worden. Seither hatte man den Aachen-Zweiten weder national, noch international im Viereck gesehen.

Duke of Britain zurück in Top-Form

Nun präsentierte sich der diesjährige Silbermedaillengewinner der Deutschen Meisterschaften unter Wandres erneut in Top-Form in Madrid (ESP). Duke of Britain wusste seine Stärken vor allem in der Piaffe-Passage-Tour voll auszuspielen. Dafür gab es von den Richtern mehrfach ein glattes „sehr gut“. Aber Neunen gab es auch darüber hinauf, mal in den fliegenden Wechseln von Sprung zu Sprung, dann auch für das Rückwärtsrichten und daraus Antraben sowie für den Gesamteindruck. Unter dem Strich ergab das 77,152 Prozent, alle fünf Richter sahen das Paar an der Spitze des 14-köpfigen Starterfeldes. Nur in Hagen und Aachen in diesem Jahr hatte es im Grand Prix noch ein paar Zehntel Prozent mehr gegeben für Duke of Britain und Wandres.

Mit fast fünf Prozent weniger wurden die Niederländerin Thamar Zweistra und ihr erst neunjähriger Hengst Hexagon’s Ich Weiss Zweite mit 72,478 Prozent. Die Französin Morgan Barbançon platzierte sich mit ihrem 16-jährigen Oldenburger Hengst Sir Donnerhall II an dritter Stelle (72,196 Prozent). Bei beiden Paaren reichten die Bewertungen der einzelnen Richter von Rang zwei bis vier bzw. fünf.

Helen Langehanenberg und Annabelle Vierte

Letztes Jahr Etappensiegerin, dieses Jahr in der Einlaufprüfung zunächst auf Rang vier tanzten sich Helen Langehanenberg und ihre „Mausi“ Annabelle. Die 14-jährige Holsteiner Stute v. Conteur ging eine solide Prüfung mit ein paar Schwächen im Übergang vom Schritt zur Passage, beim Rückwärtsrichten und bei den Galoppwechseln zu zwei Sprüngen. Dafür gelang dem Paar die letzte Linie mit Passage und Piaffe aus Sicht mehrerer Richter glatt „gut“. Glatt 72 Prozent machte das in Summe.

Am Samstag ab 16.15 Uhr steht dann die Grand Prix Kür an, die eigentliche Wertungsprüfung der Weltcup-Etappe von Madrid.

Alle Ergebnisse aus Madrid finden Sie hier.

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Gloria Lucie AlterRedakteurin

Hat sich parallel zum Volontariat beim St.GEORG im Studium mit „Digital Journalism“ an der Hamburg Media School befasst. Als Redakteurin liefert sie Beiträge aus den unterschiedlichsten Bereichen, von Reitlehre bis zu Produktneuheiten. Ihre Erfahrungen aus Tätigkeiten bei privaten TV-Sendern in Köln ergänzen sich mit ihrer Kompetenz in Social Media und Videocontent.

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