Die Reitsportgemeinde in Baden-Württemberg hat ihren „Pony-Papst“ verloren: Heinz Bürk ist im Alter von 89 verstorben.
Über Heinz Bürk wird erzählt, dass er ein sehr rühriger Mann gewesen ist, der sein ganzes Engagement in den baden-württembergischen Ponysport gelegt hat. Keiner soll so hartnäckig Spenden und Fördergelder für den Sport gesammelt haben wie er.
Seine offizielle Bezeichnung war „Regionalbeauftragter Pony in Württemberg“, besser bekannt war Heinz Bürk aber als Pony-Papst. Auf der Homepage des Pferdesportverbandes Baden-Württemberg ist er unter Disziplinausschuss aufgeführt als – wortwörtlich – „Graue Eminenz und Ponypapst“.
100 % Engagement für die Ponys
Heinz Bürk, Bauingenieur, Architekt und Stadtbaumeister, war der erste und bisher einzige Pony-Beauftragte des Landes Baden-Württemberg. Er hat sich 40 Jahre lang für den Ponysport eingesetzt. Sowohl das Landesjugend- und das Landesponyturnier, die jährliche Ponyfachtagung, der Ponytreff Baden-Württemberg. Aber auch die Einrichtung von Sichtungstagen sowie Lehrgänge, Serien und hochkarätige Ponyveranstaltungen im Lande tragen seine Handschrift. Unter seiner Ägide fanden mehr als 28 baden-württembergische Ponyreiter über alle Disziplinen hinweg den Weg in ein Championatsaufgebot. 15 davon kehrten mit einer Medaille zurück.
2009 erweiterte Heinz Bürk sein Engagement für den Ponysport auch über die Landesgrenzen hinaus. Er war bis 2016 für das Ressort Pony Vielseitigkeit in der Bundesjugendleitung der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) tätig. Für seine Verdienste erhielt er mehrere Auszeichnungen. Zuletzt im Jahr 2017 mit dem Deutschen Reiterkreuz in Gold.
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