Bei der Jahresversammlung des Vereins Xenophon wurde auch eine Änderung im Vorstand beschlossen. Dominique Wehrmann komplettiert nun den Vorstand mit der Vorsitzenden Susanne Ridderbusch und deren Stellvertreterin Karin Lührs.
Die jährliche Mitgliederversammlung von Xenophon e.V. ergänzte ein Praxisseminar mit dem Titel „Reiten & (unter-)richten“. Vor dem Reiten stand die Vorstandswahl an. Uwe Kröll war im vergangenen Jahr aus gesundheitlichen Gründen ausgeschieden. Dominique Wehrmann hatte seine Position interimsweise übernommen. Sie wurde nun einstimmig als seine Nachfolgerin in den Vorstand gewählt. Mit der Vorsitzenden Susanne Ridderbusch und Stellvertreterin Karin Lührs sind sie somit zu dritt.
Reiten, bewerten, diskutieren
Nachmittags ging es weiter mit dem praktischen Teil „Reiten & (unter-)richten“. Acht Paare unterschiedlicher Alters- und Ausbildungsklassen präsentierten die verschiedene Aufgaben von der Dressurreiterprüfung Klasse A bis hin zur Dressurprüfung der Klasse M**. Reitmeister Martin Plewa, Aufsichtsratsmitglied von Xenophon e.V., führte durchs Programm. Plewe bezog sowohl die Reiter als auch die anwesenden Richter, Trainer und Zuschauer zwanglos in die Diskussionen nach den einzelnen Vorstellungen ein.
Skala der Ausbildung im Blick
Wie ein roter Faden zog sich die Skala der Ausbildung durch den Nachmittag. Denn ob auf A- oder M-Niveau, immer wieder wurde deutlich: Eine Dressuraufgabe kann nur gelingen, wenn das Pferd reell von hinten nach vorne über den Rücken an die Hand herangeritten wird. Dass es hier keine Kompromisse geben kann, zeigte ein Paar, das eine Dressurprüfung Klasse M auf Kandare präsentierte. Weil das hochveranlagte Pferd sich noch nicht genügend tragen kann, kam es in Verbindung mit der Kandare zu Anlehnungsproblemen. An dieser Stelle entbrannte die Diskussion um die Wahlfreiheit der Kandare, bei der Martin Plewa sagte: „Die Kandare dient nicht dem feineren Reiten, sie überprüft, ob das Reiten fein genug ist.“
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